Ankommen in einer neuen Rolle, einem neuen Land und einem neuen Team: Mein Onboarding als Assistant

Artem Bondarenko

Ein neuer Job bringt immer Veränderungen mit sich. Für Artem Bondarenko bedeutete sein Start bei Gleiss Lutz noch mehr: Nach mehreren Jahren juristischer Tätigkeit in der Ukraine begann er in Deutschland nicht nur in einer neuen Rolle als Assistant, sondern fand sich auch in einem neuen beruflichen Umfeld und einem neuen Land zurecht.

Im Gespräch erzählt Artem, wie er den Bewerbungs- und Onboarding-Prozess erlebt hat, warum er sich von Anfang an ernst genommen fühlte und welche Rolle Teamgeist und gegenseitige Unterstützung für einen gelungenen Neustart spielen.

Interview
Onboarding
Karriereentwicklung
Teamspirit

Du bringst juristisches Denken und internationale Erfahrung mit. Wie konntest Du beides in Deiner neuen Rolle einbringen, und wobei hat Dich das Onboarding unterstützt? 

Durch meine juristische Tätigkeit in der Ukraine verstehe ich die Abläufe in einer Kanzlei sehr genau. Ich weiß, wie Juristinnen und Juristen denken, was sie brauchen und worauf es in der täglichen Zusammenarbeit ankommt. Das Onboarding hat mir geholfen, meine bisherigen Erfahrungen an die Arbeitsweise hier anzupassen und schnell ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie die Prozesse bei Gleiss Lutz funktionieren.

Wie hast Du die Zeit vom ersten Kontakt bis zu Deinem Start bei Gleiss Lutz erlebt? 

Der gesamte Bewerbungsprozess hat mich beeindruckt. Ich hatte die Möglichkeit, mit vielen unterschiedlichen Personen zu sprechen – vom Recruiting bis hin zu den Juristinnen und Juristen, die ich im Prozess kennenlernen durfte. Es war ein echter Dialog auf Augenhöhe, geprägt von einer angenehmen, offenen Atmosphäre. Besonders positiv fand ich, dass es nicht diese typischen Standardfragen gab, auf die jeder längst eine einstudierte Antwort hat. Stattdessen ging es wirklich darum, sich gegenseitig kennenzulernen. Und: Ich musste nie lange auf ein Feedback warten. Der Prozess war schnell, klar und wertschätzend.

Statement

„Der Prozess war schnell, klar und wertschätzend.“

Artem Bondarenko, Assistant, Gleiss Lutz

Die ersten Wochen in einer neuen Rolle sind immer besonders. Wie hast Du das Onboarding in den ersten Wochen erlebt? 

Die ersten Wochen waren intensiv, aber sehr gut strukturiert. Über Videotrainings und Schulungen habe ich zunächst die notwendigen Grundlagen kennengelernt. Was mir aber am meisten geholfen hat, war die direkte Umsetzung in der Praxis – Schritt für Schritt, begleitet durch meine Kolleginnen. Dabei habe ich viele Tipps und Tricks gelernt, die man in keiner Anleitung so findet. Diese Kombination aus Theorie und Praxis hat mir sehr geholfen, mich sicher im Arbeitsalltag und in meiner neuen Rolle zurechtzufinden.

Gab es einen Moment, in dem Du gespürt hast: „Jetzt bin ich wirklich angekommen“? 

Einen ganz konkreten Moment gab es für mich tatsächlich nicht. Es war eher ein Prozess. In den ersten Wochen war ich vor allem damit beschäftigt, mich einzuarbeiten, das Team kennenzulernen und mich – ehrlich gesagt – auch sprachlich im deutschen Kanzleialltag zurechtzufinden. Etwa nach zwei Monaten kam dann der Punkt, an dem ich gespürt habe: Das klappt richtig gut. Dieses Gefühl wurde auch durch das positive Feedback meiner Kolleginnen bestätigt. Da wusste ich: Ich bin angekommen und Teil des Teams. Hier fühle ich mich wohl.

Wie haben Deine Kolleginnen und Kollegen Dich in den ersten Wochen begleitet – fachlich und persönlich? Gab es Situationen, die Dir besonders gezeigt haben, wie Zusammenarbeit hier gelebt wird? 

Mein Referat hat mich unglaublich herzlich aufgenommen. Meine Kolleginnen und Kollegen sind bis heute meine wichtigsten Ansprechpartner. Keine meiner Fragen blieb unbeantwortet, war zu klein oder zu unwichtig. Ich hatte nie das Gefühl, allein gelassen zu werden. Diese Offenheit hat den Einstieg sehr erleichtert. Wir arbeiten sehr team- und ergebnisorientiert. Wenn dringende Aufgaben anstehen und einzelne Personen stark eingebunden sind, suchen wir gemeinsam nach Lösungen und verteilen die Aufgaben im Team so, dass wir alles pünktlich erledigen können. Diese gegenseitige Unterstützung ist hier kein Buzzword, sondern Alltag. Das schätze ich sehr.

Statement

„Diese gegenseitige Unterstützung ist hier kein Buzzword, sondern Alltag. Das schätze ich sehr.“

Artem Bondarenko, Assistant, Gleiss Lutz

Du bist als Assistant gestartet – eine Rolle mit viel Verantwortung und Nähe zum Mandat. Wie hast Du Deinen Einstieg in diese Position erlebt? 

Mir ist wichtig, dass meine Arbeit Sinn macht – dass die Aufgaben, die ich jeden Tag erledige, einen echten Beitrag leisten. Von Anfang an habe ich eigene Aufgaben in der Mandatsarbeit übernommen. Ich habe nicht nur zugeschaut, sondern war sofort Teil des Teams. Das hat meinen Einstieg sehr erleichtert und mich motiviert.

 

Wo hast Du in Deinen ersten Monaten erlebt, wie Exzellenz bei Gleiss Lutz gelebt wird – und was heißt Exzellenz für Dich heute in Deiner Rolle als Assistant?

Exzellenz bedeutet für mich vor allem Liebe zum Detail – auch bei Aspekten, die auf den ersten Blick unwichtig erscheinen. Als Assistant heißt das, den nächsten Schritt mitzudenken und Verantwortung zu übernehmen. Es geht nicht nur um die reine Erledigung einer Aufgabe, sondern darum, zu verstehen, welches Gesamtergebnis angestrebt wird und wie man dazu beitragen kann. Für mich gehört dazu auch eine stetige persönliche Weiterentwicklung. Ich glaube daran, die „Extra Meile“ zu gehen. Für mich bedeutet das, mich bei einer Aufgabe ein wenig mehr einzubringen, als vielleicht erwartet wird. Dieses Prinzip funktioniert für mich sehr gut.

Statement

„Ich habe nicht nur zugeschaut, sondern war sofort Teil des Teams. “

Artem Bondarenko, Assistant, Gleiss Lutz

Was würdest Du jemandem mitgeben, der vor einem ähnlichen Neustart steht?

Man sollte flexibel und offen für Neues sein. Wichtig ist, die eigenen Stärken zu kennen und zu wissen, wie und wo man sie einbringen kann. Und: Eigeninitiative bringt Dich weiter. Eigeninitiative hat mir sehr geholfen, mich weiterzuentwickeln. Mein Rat lautet deshalb: offen bleiben, neugierig sein und den Mut haben, neue Wege zu gehen.