Mit der neuen EU-Verordnung EDIP (European Defence Industry Programme) können im Krisen- oder Versorgungsfall zivile Lieferketten zugunsten der Verteidigungsindustrie priorisiert werden – auch ohne militärischen Ernstfall.
EDIP kommt einem industriepolitischen Kurswechsel gleich. Das betrifft besonders Automobilindustrie, Maschinenbau und Zulieferer: Sie müssen künftig damit rechnen, dass kritische Komponenten wie Halbleiter, Seltene Erden oder Werkzeugmaschinen zuerst an Rüstungsunternehmen gehen.
Die entscheidende Frage lautet daher:
Ist EDIP der stille Einstieg in eine europäische Kriegswirtschaft?
Unser Experte für Defense & Security, Dr. Christoph Goller, geht dieser Frage im Gespräch mit dem Handelsblatt nach. Eine Debatte, die Unternehmen weit über die Rüstungsindustrie hinaus betreffen dürfte.
Lesen Sie hier den vollständigen Handelsblatt-Artikel: EU: EDIP – diese vier Buchstaben könnten der Autoindustrie gefährlich werden