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Insights Hamburg

Interview mit Dr. Johann Wagner

Seit wann arbeiten Sie bei Gleiss Lutz und in welcher Funktion? 

Ich bin seit mehr als 12 Jahren bei Gleiss Lutz, seit 2013 bin ich Partner. Begonnen habe ich im April 2007 im Frankfurter Steuerrechtsteam. Ab Oktober 2007 war ich dann im Berliner Büro. Und im Jahr 2010 bin ich mit Eröffnung unseres Hamburger Büros nach Hamburg gewechselt. Inzwischen ist das Hamburger Büro auf insgesamt 31 Mitarbeiter gewachsen, davon 12 Supportmitarbeiterinnen und -mitarbeiter und 19 Anwältinnen und Anwälte – in den Rechtsgebieten Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht/M&A, Immobilienrecht und Steuerrecht. Besonders freue ich mich, dass zum 1.1.2020 Lukas Schultze-Moderow als sechster Partner nach Hamburg wechseln wird, um hier den Bereich Litigation/Dispute Resolution aufzubauen.

Was begeistert Sie am Steuerrecht?/ Wieso haben Sie sich für dieses Rechtsgebiet entschieden?

An der Arbeit im Steuerrecht begeistert mich vor allem die Abwechslung. Als Steuerrechtler sind Sie immer an der Schnittstelle zu anderen Rechtsgebieten tätig. Dadurch werden Sie täglich für neue Herausforderungen gestellt, müssen sich in neue Themen einarbeiten und entwickeln sich so ständig weiter. Was die Arbeit besonders spannend macht: Als Steuerrechtler sind Sie bei Strukturierungen regelmäßig im „Driver Seat“ und können so gestaltend tätig werden. Hier kann eine gute Idee von Ihnen für Ihren Mandanten den entscheidenden Unterschied machen.

Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag oder eine Arbeitswoche bei Ihnen aus?

Eine typische Arbeitswoche gibt es nicht, gerade die Abwechslung macht den Reiz aus.

Welche Aufgaben machen Ihre Tätigkeit aus?

Das Tätigkeitsfeld reicht vom Transaktionssteuerrecht, d.h. insbesondere der Strukturierung von M&A- und Immobilientransaktionen, über die steuerrechtliche Beratung bei Um- und Restrukturierungen bis zum Bereich Tax Litigation und Compliance. Kurz gesagt machen wir im Steuerrecht eigentlich fast alles, nur keine Steuererklärungen.

Was war der spannendste Deal oder das spannendste Verfahren, an dem Sie bisher gearbeitet haben?

Es fällt mir nicht leicht, ein einzelnes Mandat herauszugreifen. Meine Arbeit war in den vergangenen Jahren von zahlreichen Highlights geprägt. Besonders in Erinnerung bleiben wird mir aber immer die steuerrechtliche Beratung von Daimler beim Verkauf der sog. Daimler-City am Potsdamer Platz in Berlin im Rahmen eines Bieterverfahrens kurz nach meinem Einstieg bei Gleiss Lutz im Jahr 2007. Bei dieser Transaktion habe ich in sehr kurzer Zeit enorm viel lernen dürfen.

Hamburg ist das kleinste Gleiss Lutz-Büro in Deutschland. Welche Vor- und/oder Nachteile sehen Sie darin?

Angenehm an der überschaubaren Größe ist, dass sich alle persönlich kennen. In der täglichen Arbeit ist die geringe Größe des Hamburger Standorts dagegen kaum spürbar, weil wir bei Gleiss Lutz generell sehr viel in standortübergreifenden Teams arbeiten. Der größte Vorteil unserer geringen Größe ist wahrscheinlich das damit verbundene Wachstumspotential. Wir sehen für Gleiss Lutz am Hamburger Standort erhebliche Chancen, wollen weiter wachsen und so unsere Visibilität im norddeutschen Raum weiter steigern. Mit der Erweiterung unseres Tätigkeitsspektrums um das Immobilienrecht durch den Zugang von Johannes Niewerth in diesem Jahr und um den Bereich Litigation/Dispute durch den bereits erwähnten Zugang von Lukas Schultze-Moderow sowie durch die weitere Verstärkung unseres Arbeitsrechtsteams durch den Zugang von Doris-Maria Schuster, ebenfalls in diesem Jahr, haben wir in den letzten Monaten wichtige Schritte in diese Richtung unternommen.  

Was schätzen Sie besonders an der Stadt Hamburg?

Die Lässigkeit einer echten Großstadt, das herausragende kulturelle Angebot, ein in Deutschland einzigartiges Stadtbild mit viel Wasser und Grün, lange Sommerabende und die Nähe zu Nord- und Ostsee.

Sie sind im Hamburger Büro auch personalverantwortlicher Partner für Volljuristen bzw. Berufseinsteiger. Welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es im Hamburger Büro? Gibt es besondere Anforderungen für eine Tätigkeit im Hamburger Büro? Wo besteht aktuell besonders Bedarf?

In allen Rechtsgebieten, in denen wir in Hamburg tätig sind, sind wir ständig auf der Suche nach Verstärkung. Da wir in Hamburg weiter wachsen wollen, freuen wir uns besonders über Bewerbungen von jungen Kolleginnen und Kollegen, die neben einer herausragenden fachlichen Qualifikation über Unternehmergeist verfügen.

Warum sollten sich Berufseinsteiger für den Anwaltsberuf entscheiden?

Als Anwalt tätig sein zu dürfen, empfinde ich nach wie vor jeden Tag als ein besonderes Privileg. Es gibt in meinen Augen nur wenige Berufe, in denen intellektuelle Herausforderung, persönliche Unabhängigkeit und Unternehmertum so gut miteinander kombinierbar sind wie im Beruf des Wirtschaftsanwalts.

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