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Unser Selbstverständnis

Unabhängigkeit


 

 

 


 

 

 

Geistige und persönliche Unabhängigkeit gehören für uns zusammen.

Unabhängige und überzeugende Urteilskraft gewinnt nur, wer sich entwickeln und entfalten kann. Als unabhängige Kanzlei in einer internationalen Allianz aus gleichberechtigten Partnern sind wir nicht fremdbestimmt. Wir legen unsere eigenen Qualitätsmaßstäbe an, da wir unseren Markt und seine Regeln am besten kennen. Jeder bekommt die Zeit für seine berufliche Entwicklung, die er braucht. Wir arbeiten ohne Vorgaben von "billable hours". Wichtiger als maximale Profitabilität ist handwerkliche Gründlichkeit. Auch unsere strategischen und personellen Entscheidungen treffen wir unabhängig – so wie es für Gleiss Lutz am besten ist. Partner werden nicht nach quotierten Partnership-Slots ernannt, sondern nach fachlicher und persönlicher Befähigung.




Wachstum

Als Kanzlei sind wir auch ein Unternehmen. Und pflegen als solches ein gesundes Unternehmertum. Wir wachsen seit jeher – und das schon immer aus eigener Kraft, ohne Hinzukäufe oder Fusionen.

1949 wurde die Kanzlei in Stuttgart durch Prof. Dr. Alfred Gleiss gegründet. Gleiss Lutz war zunächst ausschließlich auf dem Gebiet des Dekartellierungs- und Wettbewerbsrechts tätig. Einer der ersten Mandanten war die Daimler-Benz AG, deren Rechtsnachfolgerin DaimlerChrysler AG bis heute zu den wichtigen Mandanten des Büros zählt. 1963 eröffnete die Sozietät ein Büro in Brüssel, um als eine damals noch weitgehend auf Kartellrecht spezialisierte Kanzlei auch am Sitz der EG-Kommission präsent zu sein. 1990 kamen die Büros in Frankfurt/M. und Berlin hinzu, die bis heute auf jeweils über 50 Berufsträger gewachsen sind. 1992 haben wir nach dem Fall des Eisernen Vorhangs ein Büro in Prag eröffnet, um unsere Mandaten in ihre neuen Märkte zu begleiten. 1997 kam der Standort Warschau dazu. 2001 wurde das bisher letzte eigene Büro in München eröffnet, in dem heute schon über 20 Anwälte tätig sind.

Nach und nach entwickelten wir uns zur "Full-Service-Kanzlei". Heute decken wir mit unseren acht Fachgebieten die gesamte Palette des Wirtschaftsrechts ab. Zu unseren Spezialgebieten gehören:

  • Arbeitsrecht
  • Bank-, Finanz- und Kapitalmarktrecht
  • Gesellschaftsrecht/M&A,
  • Gewerblicher Rechtschutz
  • Kartellrecht,
  • Öffentliches Recht/Immobilienrecht
  • Prozessführung/Schiedsgerichtsbarkeit
  • Steuerrecht

Von der Größe her ist Gesellschaftsrecht/M&A mittlerweile am wichtigsten geworden. Über 80 Anwälte sind auf diesem Gebiet tätig. Wir wachsen und entwickeln uns jedoch in allen Bereichen stetig weiter. Dies ist kein Selbstzweck, sondern steht unter dem Primat der Qualitätsentwicklung. Das ist der Anspruch, an dem wir uns messen lassen wollen.




Erfolg

Wir halten unseren Kurs der Unabhängigkeit und setzen weiter auf Manufaktur-Qualität. Nicht weil wir uns nicht ändern könnten, sondern weil der Erfolg uns recht gibt. Unsere Mandatsreferenzen sprechen für sich. Alle einschlägigen Kanzlei-Rankings zählen uns zu Deutschlands Top-Adressen im Wirtschaftsrecht. Von den bekannten Brancheninformationsdiensten wurden wir vielfach ausgezeichnet. Das Berliner Trendence-Institut, ein Marktforschungsunternehmen für Personalmarketing, zeichnet uns seit 2006 jährlich als "Top-Arbeitgeber" aus.




Individualität

 

 


 

Um unsere Kanzleiphilosophie umzusetzen, brauchen wir Individualisten. Unverwechselbar bleiben wir nur, wenn wir innerhalb von Gleiss Lutz eine Vielfalt an Kenntnissen, Neigungen, Biografien und Charakteren vereinen. Wenn diese unterschiedlichen Begabungen im Team zusammenwirken, erreichen wir das Optimum für unsere Mandanten.




 

Team

Individualität und Team-Spirit sind keine Gegensätze.

Nur in Gemeinschaftsarbeit können größere Projekte erfolgreich bearbeitet werden. Deshalb müssen unsere Anwältinnen und Anwälte kommunikationsfreudig sein und Interesse am Austausch mit Kollegen haben. Eigenbrötler können wir nicht gebrauchen. Denn auch außerhalb der ganz großen Transaktionen sind Teams aus zwei, drei oder mehr Kollegen eher die Regel als die Ausnahme.

Partnerschaftlichkeit

Seit jeher wird uns ein gutes inneres Klima und ein sehr partnerschaftlicher Umgang miteinander nachgesagt. Das erklärt sich unter anderem durch unsere Organisationsform. Als so genannte Lockstep-Kanzlei erhalten alle unsere Anwälte gemäß ihrer Zugehörigkeitsdauer zur Sozietät die gleiche Vergütung. Das gilt für Partner wie für Mitarbeiter. Eine individuelle Aushandlung einzelner Gehälter oder Gewinnanteile kennen wir nicht. Das sorgt für Zufriedenheit und verhindert Futterneid. Wir verstehen uns außerdem als Gemeinschaft juristischer Kollegen – ähnlich einer Universität oder einem Forschungskolleg. Die Meinung und Expertise jedes einzelnen Kopfes zählt. Bewerbungsgespräche mit zukünftigen Kolleginnen und Kollegen führen alle. Von frisch eingestellten Mitarbeiter bis zum Seniorpartner. In Partnerversammlungen gilt das Prinzip: One WoMan – one vote, unabhängig von Lebensalter und Dauer der Zugehörigkeit zur Sozietät. Dieses hohe Gut der Partnerschaft ist für uns essentiell.